Symoblischer Spatenstich für Flutlichtanlage Buer: Dieter Finke-Gröne, Mirco Bredenförder, Thomas Ruff, Reinhard Scholz, Hans Wedegärtner und Urs Bruning von links). Foto: Conny RutschSymoblischer Spatenstich für Flutlichtanlage Buer: Dieter Finke-Gröne, Mirco Bredenförder, Thomas Ruff, Reinhard Scholz, Hans Wedegärtner und Urs Bruning von links). Foto: Conny Rutsch

Bueraner Sportplatz wird unter Flutlicht strahlen

Von Conny Rutsch

Buer. Ein riesiges Loch am Rande des Sportplatzes am Stuckenberg in Buer zeugt von Bautätigkeiten. Mit einem Spaten wäre es wohl nicht möglich, die Fundamentgruben auszuheben, die für die Flutlichtständer nötig sind. Daher war der Spatenstich für die neue Flutlichtanlage am Sportplatz am Donnerstag auch nur symbolischer Art.

Der 1978 erbaute Sportplatz wird zur Austragung aller Meisterschafts- und Pokalspiele im Bereich Jugend- und Seniorenfußball des Vereins Spiel und Sport Buer (SuS) genutzt, ebenso von der benachbart gelegenen Lindenschule.

Lichtmessungen

Lichtmessungen ergaben nun, dass die Werte weit unter den erforderlichen Toleranzwerten liegen und dem Verein sogar schon Hinweise für den Entzug der Spielstätte seitens des Niedersächsischen Fussballverbandes seit 2012 vorliegen.
Nun aber kann sich der Verein, in persona des Vorsitzenden Sport, Mirco Bredenförder, auf eine neue Flutlichtanlage freuen, deren Gesamtkosten sich auf kalkulierten rund 213000 Euro belaufen. Die Stadt Melle beteiligt sich mit 50 Prozent an den Kosten, das Land Niedersachsen, sprich der Landessportbund (LSB) mit 30 Prozent.

Der SuS selbst hat sich laut Mirco Bredenförder zum Ziel gesetzt, etwa 43000 Euro durch Spenden und Eigenmittel aufzubringen. „Es ist uns gelungen, durch das Crowdfunding-Projekt der Volksbank rund 16000 Euro zu sammeln“, erklärte er vor dem symbolischen Spatenstich.
Melles Bürgermeister Reinhard Scholz betonte, dass die Stadt bestrebt sei, die Sportstätten so auszustatten, dass sie wirtschaftlich arbeiten könnten. Hans Wedegärtner als Vorsitzender des Kreissportbundes Osnabrücker Land erklärte: „Aus Lotteriefördermitteln Lotto/Toto kann sich der Kreissportbund nach Antragstellungen an Projekten wie dieser Flutlichtanlage beteiligen, in diesem Fall mit der Höchstgrenze von 30 Prozent“, erklärte er.

Investition in gute Qualität

Thomas Ruff, Vorstand Volksbank eG, lobte das mutige ehrenamtliche Engagement des Vereinsvorstandes und schlussfolgerte: „Dann findet man auch Partner.“

Buers Ortsbürgermeister Dieter Finke-Gröne unterstrich die Bedeutung dieses Sportinfrastruktur-Projektes für den SuS als größten örtlichen Verein sowie für den gesamten Ort.
Bauleiter Urs Bruning (SuS) legte den Fokus auf die gute und deshalb teurere Flutlichtanlage: „Die Investition in gute Qualität wird sich in den nächsten Jahren auszahlen“, sagte er. Und mit dem Blick auf die erste tiefe Baugrube für einen Lichtmast erläuterte er: „Genau 20 Tonnen Beton werden für den richtigen Stand sorgen.“
Die Anlage soll spätestens Ende des Jahres, vielleicht sogar schon Ende November fertig gestellt sein.

Erschienen im Meller Kreisblatt am 20.10.2018 auf Seite 20.